Heißhunger auf Schlachtplatte
Schlachtfest des MGV Concordia e.V. in der Waldfesthalle

Text: Ferdinand Bund

Das gutbesuchte Schlachtfest des Gesangsvereins Concordia in der Waldfesthalle Schifferstadt
Das gutbesuchte Schlachtfest des Gesangsvereins Concordia in der Waldfesthalle Schifferstadt Bild: Edwin Walter

Das traditionelle Schlachtfest des MGV Concordia am vergangenen Samstag war gut besucht. Etwa 230 Personen saßen, dem schlechten Wetter zum Trotz, in der trockenen und beheizten Waldfesthalle und hatten viel Appetit mitgebracht. Auch Bürgermeisterin Ilona Volk, die Beigeordnete Marion Schleicher-Frank, Bürgermeisterkandidat Patrick Poss und der Vorsitzende der FWG Dieter Weißenmayer waren zu Besuch.

Um die 30 engagierte Helferinnen und Helfer des MGV Concordia sorgen dafür, dass jeder Gast seine individuell zusammengestellte Schlachtplatte genießen konnte. Mit dem leckeren Wellfleisch in allen Variationen, Leber-, Grieben- und Bratwurst, Sauerkraut und Brot blieben keine Wünsche offen und kein Gast hungrig. Zum Abschluss wurden noch frische Mettbrote angeboten, die ebenfalls großen Zuspruch fanden. Mit einem „Verdauerle“ wurde das ganze abgerundet und wer noch Platz hatte, füllte diesen als krönenden Abschluss mit einem Stück leckeren Kuchen. Die Gäste waren vom Angebot, der Qualität und der Organisation begeistert und spendeten viel Lob.

Auch galt es, das Gewicht eines Saumagens zu schätzen. Gleich zwei Personen hatten auf das richtige Gewicht getippt, so dass der Saumagen aufgeteilt wurde.
Die weiteren größeren Veranstaltungen des MGV Concordia sind das Waldfest am 15./16. Juni und das erste eigenständige Konzert von Cantiamo am 19. Oktober 2019 in der Aula des Paul-von-Denis-Schulzentrums.

Hexen, Zauber und Magie
MGV CONCORDIA Faschingsparty mit magischem Flair

Text: Schifferstadter Tagblatt, 26. 2.2019

Es bebt die Bühne und tobt der Saal beim MGV Concordial

Auch in diesem Jahr waren die Mitglieder und Freunde des MGV Concordia e.V. bei der traditionellen Faschingsveranstaltung im Pfarrzentrum St. Jakobus in bester Feierlaune. Der MGV Concordia ist für seine gelungenen Faschingsveranstaltungen inzwischen bekannt und mit einem magischen, mitreißenden Programm wurde das närrische Volk auch in diesem Jahr wieder verzaubert.

Das Motto lautete „Hexen, Zauber und Magie”. Sehr passend und liebevoll war das Bühnenbild von Martina Fiolka-Zimmermann gestaltet worden. Auf eine bühnenbreite Leinwand hatte sie unter anderem ein Zauberschloss gemalt. Hexenhaus, Hexenkessel, Bäume und Wahrsager-Ecke auf der Bühne machten die Bühnendekoration perfekt.

Nach der Begrüßung durch die 1. Vorsitzende Martina Fiolka-Zimmermann übernahm Traudel Schäfer erstmals die Moderation – und dies in ganz hervorragender und humorvoller Weise. Traditionsgemäß war die KG Schlotte wieder mit im Boot, Prinzessin Elisa I. und Jugendprinzessin Lea I. gaben sich mit ihrem Gefolge ebenfalls die Ehre. Auch Bürgermeisterin Ilona Volk zeigte sich begeistert über das tolle Ambiente und die Faschingsveranstaltung, die sich großen Zuspruchs erfreute: So war das Männerballett im Matrosenkostüm mit ihrer Aufführung eine wahre Augenweide. Dauerbrenner in der Bütt, Helmut Schießl, erheiterte den Saal mit seinem Vortrag „Frauen“. Auch der von Annedore Höll einstudierte „Tanz der Skelettos“ (Kati Ladanji, Martina Huber, Doris Fuchs, Beate Keller, Annedore Höll und Helmut Schießl), mit herrlichen Kostümen und musikalisch unterlegt mit „Thriller” (von Michael Jackson), versetzte das Publikum in Ekstase. Mit ihrem Sketch „Die Erbschaft“ sorgten Monika Schneider, Traudel Schäfer und Thomas Rauschenberg für allgemeine Lachanfälle. Die Büttenrede mit dem Thema „Eine gewonnene Reise und ihre Tücken”, vorgetragen von Traudel Schäfer, strapazierte neuerlich die Lachmuskeln des Publikums. Auf eine ganz eigene Art gestaltete sich die Darbietung des Märchens „Hänsel und Gretel“, das in eine andere Welt entführte. Mitgewirkt haben Petra Strehl, Ilona Rauschenberg, Martina Fiolka-Zimmermann, Martina Huber, Josi Steiger, Nicole Hornung, Meggi Friedrich und Dorothe Neukirch. Die vier besten Zaubertricks der letzten zwei Jahrzehnten zeigten Martina Fiolka- Zimmermann und Traudel Schäfer bei einer Zaubershow, wobei es ihnen vortrefflich gelang, auf heitere Weise gleich wieder die „Entzauberung“ vorzunehmen. Mit seiner Büttenrede zum Thema „Traummann Robert “ wusste der Unterhaltungsprofi Robert Köhler die Narrenschar zu überzeugen – er schaffte es spielend, die Stimmung hoch zu halten. Mit dem Sketch „Der Kinobesuch“ lösten die Mitwirkenden Annedore und Bernd Höll, Beate Keller, Jürgen Schmurr, Monika Schneider und Traudel Schäfer wahre Begeisterungsstürme bei den Gästen aus. Mit ihrem Hexentanz erfreute die „Concordia-Jugend“ (Petra Strehl, Ilona Rauschenberg, Martina Fiolka-Zimmermann, Martina Huber, Josi Steiger, Nicole Hornung, Meggi Friedrich und Dorothe Neukirch) die Narrenschar. Es war ein tolles Bild, als die Damen in ihren Hexenkostümen mit leuchtenden Besen durch den Saal auf die Bühne schwebten und das Publikum aufforderten, mit Ihnen einen Hexenpunsch zu trinken. Mit der traditionellen Playback-Show (Ilona Rauschenberg, Nicole Hornung, Dorothe Neukirch, Martina Fiolka-Zimmermann, Josi Steiger, Monika Schneider, Jürgen Schmurr) und mit allen Akteuren auf der Bühne endete der offizielle Teil – natürlich mit dem Dank an diese, und vor allem auch an alle sichtbaren und unsichtbaren Helfer im Hintergrund.
Robert Köhler und DJ Matthias Müller heizten mit ihren Schunkel- und Stimmungsliedern zwischen den Vorträgen dem Publikum kräftig ein und zeigte sich wieder als Garant für hervorragende Stimmung.

Das ganze Programm war durchweg herausragend und ein einziger Höhepunkt auf gleichbleibend, hohem Niveau. Im Anschluss wurde von der Gästeschar noch begeistert das Tanzbein geschwungen. Robert Köhler gelang es auch hier immer wieder, die Tanzfläche problemlos zu füllen.

Weit nach Mitternacht erst war diese gelungene Veranstaltung zu Ende und mit den Worten „wir freuen uns auf’s nächste Jahr” verabschiedeten sich Akteure und Gäste voneinander.